Attraktives Investitionsland

EnBW: Interesse an rumänischem Versorger

Die EnBW streckt ihre "Fühler" weiter nach Zentral- und Osteuropa aus und hat gestern ganz offiziell Interesse am Erwerb des rumänischen Energieversorger EMS bekundet. Man erfülle sämtliche im Bieterverfahren verlangten technischen, finanziellen und operativen Voraussetzungen, hieß es aus Karlsruhe.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Karlsruhe (red) - Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG interessiert sich für den rumänischen Energieversorger Electrica Muntenia Sud S.A. (EMS) und sieht sich als optimalen strategischer Partner für die Privatisierung. Man erfülle sämtliche im Bieterverfahren verlangten technischen, finanziellen und operativen Voraussetzungen und verfüge über umfassende und weit reichende Erfahrungen in der Energiewirtschaft, sowohl im Strom- als auch im Gasbereich, hieß es gestern aus Karlsruhe.

Die strategische Erschließung von Märkten in Zentral- und Osteuropa bleibe eines der Hauptziele der Geschäftspolitik der EnBW, erläuterte die EnBW ihr Interesse und zeigte sich gleichzeitig überzeugt, dass sich die EMS, die in der "attraktiven und dynamischen Region" in und um Bukarest über eine Million Kunden versorgt, optimal in diese Strategie einreiht. "Rumänien ist inzwischen ein attraktives Investitionsland. Besonders zu begrüßen sind die Reformen, mit denen der rumänische Staat einen tragfähigen, effizienten Energiesektor geschaffen hat", erläuterte sagt Dr. Amir Ghoreishi, Generalbevollmächtigter für Konzernstrategie und M&A.

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