Dialog fördern

EnBW fördert internationale Konferenzen zum Klimaschutz

Der Energiekonzern EnBW will sich der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe des internationalen Klimaschutzes nicht verschließen und wird sich daher stärker engagieren. Ziel ist es, den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Medien aktiv zu fördern und dadurch das Bewusstsein für die Notwendigkeit des staaten-übergreifenden Klimaschutzes zu stärken.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG wird sich künftig stärker im internationalen Klimaschutz engagieren. Ziel dieses Engagements sei, den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Medien aktiv zu fördern und dadurch das Bewusstsein für die Notwendigkeit des staaten-übergreifenden Klimaschutzes zu stärken, heißt es aus dem Unternehmen. Aus diesem Grund beteiligte sich die EnBW sowohl finanziell als auch ideell am High-Level Transatlantic Workshop on Climate Chance, der am vergangenen Wochenende am Comer See stattfand. Zudem wird sie im Juni 2004 gemeinsam mit dem renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Universität von Cambridge eine Klimaschutzkonferenz in Berlin ausrichten.

"Der internationale Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der sich verantwortliche Unternehmen nicht verschließen dürfen. Erst ein enger und grenzüberschreitender Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Politik wird es ermöglichen, die ehrgeizigen aber notwendigen Fortschritte beim Schutz des Klimas zu erreichen", erläutert Jürgen Hogrefe, Generalbevollmächtigter des EnBW-Konzerns für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Um die Debatte um den internationalen Klimaschutz national zu fördern, wird die EnBW im Juni 2004 eine Konferenz ausrichten, die sich auch mit dem Thema "Klimawechsel und globale Verantwortung" beschäftigt.

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