Wachstum

EnBW erhöht Anteil an Prager Energieversorger

Die EnBW will ihre europäische Wachstumsstrategie fortsetzen und hat daher ihren Anteil an der Prazska energetika Holding a.s. auf 49 Prozent aufgestockt. Über den Preis den 15-prozentigen Pakets von RWE Energy haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Karlsruhe (red) - Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat 15 Prozent der Anteile an der tschechischen Prazska energetika Holding a.s. von der RWE Energy AG erworben und damit den Anteil am Prager Energieversorger auf 49 Prozent erhöht.

Die Holding a.s. selbst ist mit 51 Prozent Mehrheitsaktionär am Prager Energieunternehmen Prazska Energetika a.s., das neben der tschechischen Hauptstadt auch die nord-östlich von Prag gelegene Stadt Rostocky mit Strom versorgt. Über den Preis des 15-prozentigen Aktienanteils wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit der Aufstockung ihrer Anteile an der Prazska energetika Holding a.s. will die EnBW ihr seit 1996 andauerndes Engagement in der Tschechischen Republik verstärken. "Mit dem Ausbau unserer Prager Beteiligung stärkt die EnBW ihre Positionierung in Mitteleuropa. Es ist unser Ziel, die dynamischen Wachstumspotenziale vor Ort gemeinsam mit unseren Beteiligungspartnern zu erschließen", kommentierte der unter anderem für die EnBW-Auslandsbeteiligungen zuständige EnBW-Vorstand Pierre Lederer.

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