Anlaufpunkt

EnBW- Dienstleistungszentren bieten Chancen für den ländlichen Raum

Zusammen mit Kommunen in Baden-Württemberg will die EnBW zentrale Dienstleistungszentren (KOMM-IN) aufbauen. Sie soll sämtliche Dienstleistungen unter einem Dach anbieten.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

In enger Kooperation mit baden-württembergischen Kommunen wird die EnBW Energie Baden-Württemberg AG an verschiedenen Standorten im Land zentrale Dienstleistungszentren (KOMM-IN) aufbauen. Das Ziel: In den KOMM-IN Dienstleistungszentren sollen öffentliche, gewerbliche und private Dienstleistungen unter einem Dach gebündelt werden. Zur Umsetzung des Konzepts wurde die KOMM-IN GmbH gegründet. Der Gesellschaftsvertrag mit dem Mehrheitsgesellschafter EnBW wurde jetzt in Pforzheim unterzeichnet.

Die Gesellschaft strebt eine dauerhafte und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kommunen an, die zentrale Dienstleistungsfunktionen sichern soll. Gerhard Jochum, Vorstandsmitglied der EnBW, ist überzeugt, "dass zahlreiche Kommunen mit den innovativen Dienstleistungszentren KOMM-IN ihre Attraktivität steigern und damit auch ihre Zukunftsfähigkeit sichern können". Ein Pilotprojekt für die landesweite Umsetzung dieses Konzepts läuft mit Erfolg seit Juni 1999 in der Gemeinde Sternenfels (Enzkreis).

Das Prinzip der neuen Dienstleistungszentren ist einfach: Zentral gelegen wird das KOMM-IN unter einem Dach Serviceleistungen anbieten, die von kommunalen Diensten über Bankdienstleistungen, Telekommunikation und Energie, Sicherheit und Arbeit bis hin zu Post- und Gesundheitsdienst reichen. Zudem sind die KOMM-IN Einrichtungen mit den Servicezentralen der jeweiligen Dienstleister multimedial vernetzt. Dank modernster Technik kann direkt Kontakt mit Kundenbetreuern und Serviceeinrichtungen aufgenommen werden. Das Ergebnis ist ein "multifunktionales Servicecenter" in den beteiligten Kommunen, wohnortnah und zentral gelegen - ergänzt durch ein Portal mit direktem Zugang zu beteiligten Serviceanbietern. Kundenfreundliche Öffnungszeiten, minimierte Wartezeiten und eine freundliche Bedienung in angenehmer Atmosphäre sind dabei wesentliche Aspekte.

In Sternenfels im Enzkreis wurde das KOMM-IN als Pilotprojekt drei Jahre in der Praxis erprobt. Dabei wurde auch ein System entwickelt, das die Bevölkerung einbindet und ihre Ideen, Vorschläge sowie Wünsche aufnimmt. Das Konzept wird nun standardisiert, mit dem Ziel, im kommenden Jahr in zehn Kommunen erste KOMM-IN Standorte zu realisieren.

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