Personalie

EnBW bündelt und stärkt Erzeugungssparte

Mit sofortiger Wirkung wird Dr. Udo Brockmeier (45) die neugeschaffene Funktion des Vorstandsvorsitzenden der EnBW Kraftwerke AG übernehmen. Er tritt damit an die Spitze einer Führungsmannschaft, in der neben Arbeitsdirektor Manfred Eichkorn nun zwei neue Mitglieder vertreten sein werden.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Stuttgart (red) - Mit drei wesentlichen Personalentscheidungen bündelt die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ihre Erzeugungssparte. Zukünftig sind die drei wichtigsten Stromerzeugungsbereiche Kohle/Gas, Kernenergie und Wasserkraft/Regenerative Energien im Management der EnBW Kraftwerke AG vertreten.

Mit sofortiger Wirkung wird Dr. Udo Brockmeier (45), seit 1. Oktober 2002 bereits Technischer Vorstand, die neugeschaffene Funktion des Vorstandsvorsitzenden der EnBW Kraftwerke AG übernehmen. Er tritt damit an die Spitze einer Führungsmannschaft, in der neben Arbeitsdirektor Manfred Eichkorn nun zwei neue Mitglieder vertreten sein werden. Neu in den Vorstand der EnBW Kraftwerke AG berufen wurde Thomas Hartwig (42), der dieses Amt in Personalunion mit seiner Funktion als Generalbevollmächtigter für Konzerncontrolling der EnBW AG ausüben wird. Thomas Hartwig tritt die Nachfolge des im August 2004 unerwartet verstorbenen kaufmännischen Vorstands Dr. Otto Waibel an.

Die Kernenergie wird zukünftig von Dr. Hans-Josef Zimmer (46) im Vorstand der EnBW Kraftwerke AG - zunächst als Generalbevollmächtigtem und zeitnah dann als Vorstandsmitglied - vertreten. "Mit dieser engeren Anbindung haben wir eine Struktur geschaffen, die die gesellschaftsübergreifende Koordination im Interesse des gemeinsamen Ziels größtmöglicher Sicherheit in den EnBW Kernkraftwerken weiter verbessert", erläuterte der Vorsitzende des Aufsichtsrats der EnBW Kraftwerke AG und Vorstand Technik der EnBW AG, Professor Dr. Thomas Hartkopf.

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