Zustimmung

EnBW begrüßt Dresdner Kauf von Energieholding Geso

Der Energiekonzern EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat die Zustimmung des Dresdner Stadtrates zum Kauf ihrer ostsächsischen Energieholding Geso durch die Technischen Werke Dresden (TWD) begrüßt. Der Kaufpreis von 900 Millionen Euro soll noch im März fließen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Dresden (ddp/red) - Dadurch sei "ein weiterer und ganz wesentlicher Schritt im Verkaufsprozess vollzogen", sagte EnBW-Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Villis am Freitag in Karlsruhe. Durch den Kauf sei sichergestellt, dass trotz des bevorstehenden Eigentümerwechsels die Unternehmensverbund Geso erhalten bleibe.

Am Donnerstagabend hatte der Dresdner Stadtrat dem Erwerb der Geso durch die TWD zugestimmt. Dadurch erhält die Stadt Anteile an verschiedenen regionalen Versorgern rund um die sächsische Landeshauptstadt. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) begrüßte den Beschluss: "Wir investieren mit dieser weitsichtigen Entscheidung in die Infrastruktur der Stadt, ohne damit den Haushalt der Stadt Dresden zu belasten." Zudem werde sichergestellt, dass zukünftig in die Netze investiert wird.

Nach dem erfolgten Beschluss des Stadtrates soll die Kaufpreiszahlung noch im März erfolgen. Die Verkaufssumme betrage 900 Millionen Euro. Die TWD ist eine 100-prozentige Tochter der Landeshauptstadt Dresden. Das Kartellamt hatte den Verkauf von Geso zur Auflage gemacht, wenn EnBW bei dem Leipziger Gasimporteur VNG Verbundnetz Gas AG einsteigen will.

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