Bearbeitung hat begonnen

Emissionshandel: Antragstellung erfolgreich abgeschlossen

Voraussichtlich im November 2004 werden die Unternehmen ihren individuellen Zuteilungsbescheid erhalten. Zugrunde liegt das vom Gesetzgeber festgelegte Budget an Emissionsberechtigungen von maximal 495 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Die Antragsfrist endete vergangenen Montag.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Mehr als 2300 elektronische Nachrichten zum Erhalt von Emissionsberechtigungen sind bis zum Ende der Antragsfrist am vergangenen Montag bei der Deutschen Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt (DEHSt) eingegangen. "Die Unternehmen haben das Antragsverfahren trotz der knappen Fristen erfolgreich gemeistert", erläutert Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes.

"Dabei hat sich insbesondere die Verschiebung der Antragsfrist um vier Wochen positiv ausgewirkt, die auf Initiative des Bundesumweltministerium zustande kam", ergänzte Dr. Hans Jürgen Nantke, Leiter der DEHSt. "Diese Zeit wurde von den beteiligten Unternehmen genutzt, um sich auf das Antragsverfahren vorzubereiten."

Die DEHSt hätte jetzt mit der Prüfung der Anträge begonnen, führte Nantke aus. Voraussichtlich im November 2004 würden die Unternehmen ihren individuellen Zuteilungsbescheid erhalten. Zugrunde liegt das vom Gesetzgeber festgelegte Budget an Emissionsberechtigungen von maximal 495 Millionen Tonnen Kohlendioxid.

Das Antragsverfahren wurde von der Datenerfassung in den Unternehmen bis zur Übermittlung an die DEHSt vollständig elektronisch abgewickelt. "Die elektronische Kommunikation trägt wesentlich dazu bei, die Verwaltungskosten im Emissionshandel gering zu halten", so Nantke. Dies sei wichtig, weil die Tätigkeit der nationalen Behörde aus den Gebühren der teilnehmenden Unternehmen finanziert werde.

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