AG gegründet

Emden profiliert sich als Standort regenerativer Energieerzeugung

Der Windkraftanlagenhersteller Enercon, die Ingenieurgesellschaft für Energieprojekte sowie die Stadtwerke Emden GmbH und die EWE AG haben eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, die u.a. Forschung und Entwicklung, Fertigung, Produktion und regenerative Stromerzeugung in Emden vorantreiben soll.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Emden (ddp-nrd/sm) - Mit dem Abschluss eines Ansiedlungsvertrags mit einer Arbeitsgemeinschaft von vier Unternehmen schärft Emden sein Profil als Standort für regenerative Energieerzeugung. Die Vereinbarung zur Umsetzung eines Vier-Säulen-Konzepts sei am Donnerstag unterzeichnet worden, sagte Stadtsprecher Eduard Dinkela.

In der Arbeitsgemeinschaft haben sich der Windkraftanlagenhersteller Enercon (Aurich), die Ingenieurgesellschaft für Energieprojekte (Emden) sowie die Energiedienstleister Stadtwerke GmbH (Emden) und EWE AG (Oldenburg) vereint. In Zusammenarbeit mit der Emder Stadtverwaltung wollen die Firmen die Forschung und Entwicklung, die Fertigung, Produktion und den Hafenumschlag, die regenerative Stromerzeugung sowie Natur und Tourismus vorantreiben. Emden solle sich durch die Kooperation zur regenerativen Hauptstadt des europäischen Nordens entwickeln, sagte der Stadtsprecher.

Insbesondere sollten die Möglichkeiten als Fertigungs- und Logistikstandort im Exportgeschäft und beim Bau von Offshore-Windparks in der Nordsee genutzt werden.

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