Strom und Gas

Elbe-Mulde Energie GmbH gegründet

Die Stadtwerke Glauchau und die Energie AG Iserlohn-Menden haben eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft aus der Taufe gehoben: die Elbe-Mulde Energie GmbH, kurz: EME. Das Joint Venture ist ein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Ostdeutschland, wie es heißt. Der Fokus der Gesellschaft liegt auf der mittelständisch strukturierten Kundenlandschaft.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Glauchau/Iserlohn (red) - Die Stadtwerke Glauchau und die Energie AG Iserlohn-Menden haben mit der Elbe-Mulde Energie GmbH (EME) eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft mit Sitz im sächsischen Glauchau gegründet. Die Vertriebsgesellschaft gehört beiden Unternehmen zu gleichen Teilen.

Die EME will sich insbesondere mit Fokus auf kleine und mittelständisch strukturierte Unternehmen und Gewerbebetriebe in den östlichen Bundesländern als neue Alternative am Energiemarkt empfehlen. Ziel ist, zunächst mit dem Vertrieb von kostengünstigen Stromprodukten der Energie AG in Verbindung mit kundenfreundlichen Servicedienstleistungen kurz- bis mittelfristig in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt "eine veritable Marktposition" zu besetzen. In einem zweiten Schritt soll später auch der entsprechende Gasmarkt bearbeitet werden.

Das Unternehmen empfiehlt sich potenziellen Kunden als kompetenter und engagierter Partner mit Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Ostdeutschland. Zum Geschäftsführer der EME wurde André Süßmilch, Vertriebsleiter der Stadtwerke Glauchau, bestellt.

Nach Angaben der beiden Gründungsunternehmen kann sich die neue Energie-Vertriebsgesellschaft bei ihren künftigen Vorhaben auf eine ganze Reihe synergetischer Grundlagen stützen. Derweil die Stadtwerke Glauchau (SWG) als noch junges Versorgungsunternehmen Standortvorteil und Vertriebserfahrungen in Ostdeutschland in das Joint Venture einbringen, hat sich die Energie AG Iserlohn-Menden am liberalisierten Strommarkt längst einen Namen gemacht. Der Energieversorger aus der Ruhrgebietsperipherie stellt für die EME seinen Strom zur Verfügung und unterstützt sie durch Know-how-Transfer in Vermarktungsfragen sowie mit Vertriebs- und EDV-Leistungen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Bergbau

    Weitere Milliarden für Braunkohlesanierung zugesagt

    Die Förderung der Braunkohlesanierung soll auch noch bis 2022 fortgesetzt werden. Darauf haben sich Bund und Länder am Montag geeinigt. Insgesamt sollen noch einmal 1,23 Milliarden Euro in die ehemaligen Kohlereviere fließen.

  • Gaspreiserhöhung

    Billiges Gas: Einige Bundesländer zahlen trotzdem drauf

    Gas ist sehr viel günstiger als noch vor zwei Jahren. Dennoch liegen in einem Bundesland die Gaspreise sogar über dem bundesweiten Durchschnittspreis von 2014. Was sind die Hintergründe?

  • Strompreise

    VEA-Preisvergleich: Netznutzungsentgelte steigen wieder

    Die deutschen Netznutzungsentgelte steigen wieder - das ist jedenfalls das Fazit, das der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) aus seinem aktuellen Vergleich der Netznutzungsentgelte für Industriekunden zieht. Durchschnittlich kostet die Netznutzung netto 2,92 Cent pro Kilowattstunde.

  • Stromnetz Ausbau

    local energy und Hertha BSC kooperieren

    Mittlerweile kommen bereits vier der derzeit 14 Hertha BSC-Partnerstädte aus dem Kreis des local energy-Verbundes, der die Menschen in den Regionen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg für ihren lokalen Energieversorger begeistern will. Im Gegenzug gewährt Hertha zehn Prozent Rabatt beim Kauf einer Jahresdauerkarte.

  • Hochspannungsmasten

    Clement hält Braunkohle für unverzichtbar

    Auf einem Festakt zum zehnjährigen Bestehen der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) am Samstag in Zeitz haben sich Wirtschaftsminister Wolfgang Clement und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer zur Braunkohle als wichtigem Energieträger bekannt.

Top