Im Zuge EEG

Einspeisevergütung für Kraft-Wärme-Kopplung wird neu geregelt

Zusammen mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat der Bundestag am vergangenen Freitag in einem Zusatzartikel auch eine Änderung des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes beschlossen. Laut Bundesverband KWK wurde damit ein Ärgernis für viele Betreiber von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) beseitigt.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) - Es geht dabei um die Festlegung des so genannten "üblichen Preises", den die Stromnetzbetreiber an Betreiber von KWK-Anlagen für ihre Stromeinspeisung zuzüglich eines Umweltbonus zu zahlen haben. Dieser wurde jetzt einheitlich gesetzlich geregelt. Maßstab wird ab Anfang Juni der durchschnittliche Baseloadpreis des jeweils letzten Quartals an der Leipziger Strombörse EEX sein. Hinzu kommen noch eine Erstattung für vermiedene Netznutzungsentgelte, die alle Netzbetreiber den dezentralen Einspeisern erstatten müssen, sowie ein Ökobonus nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, dessen Höhe von Größe und Alter der KWK-Anlage abhängt.

Der KWK Verband hatte eine eindeutige Regelung des "üblichen Preises" gefordert. Der von den Stromversorgern gezahlte "übliche Preis" variierte bisher je nach Unternehmensphilosophie zwischen 1,5 und über 3 Cent je Kilowattstunde.

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