Kohleabbau

Eilanträge gegen Bergbau unter Reisbach eingereicht

Die Gemeinde Saarwellingen und sieben Grundstückseigentümer haben beim Verwaltungsgericht Saarlouis Eilanträge gegen den Kohleabbau im Flöz Wahlschied eingereicht. Die Anträge richten sich nach Angaben des Gerichtsgegen die Anordnung des Sofortvollzugs durch das Bergamt vom 30. September dieses Jahres.

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Saarlouis (ddp-rps/sm) - Nach dieser Anordnung hatte die RAG Deutsche Steinkohle die Förderung im Flöz Wahlschied am 1. Oktober aufgenommen.

Der Abbau war bereits am 16. September unter strengen Auflagen genehmigt worden. Dieser bergrechtlichen Genehmigung hatten die Kläger unverzüglich widersprochen. Mit der Anordnung des Sofortvollzugs konnte das Bergbauunternehmen die Förderung aufnehmen, bevor die Gerichte endgültig über die Widersprüche für die grundsätzliche Genehmigung entschieden haben.

Aus Sicht der Bergbehörden und der Landesregierung konnte der Abbau genehmigt werden, da nach Experten-Meinung keine Gefahr für Leib und Leben durch die Kohleförderung in diesem Gebiet zu befürchten sei. Dennoch erließ die Behörde strenge Auflagen für den Abbau. Das Unternehmen hatte die strikte Einhaltung dieser Auflagen zugesichert.

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