Ehemalige Grünen-Sprecherin Gunda Röstel geht zu E.ON-Tochter Gelsenwasser

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Gunda Röstel, ehemalige Sprecherin des Bundesvorstands von Bündnis 90/Die Grünen, wechselt von der Politik in die Wirtschaft: Die 38-Jährige, die sich wiederholt für den Atomausstieg ausgesprochen hatte, wechselt zum 2. Oktober dieses Jahres zur E.ON-Tochter Gelsenwasser AG. Das in Gelsenkirchen ansässige Unternehmen beliefert Privat-, Gewerbe- und Industriekunden im Ruhrgebiet und im Münsterland mit Trink- und Betriebswasser (33 Kommunen) sowie mit Erdgas (13 Kommunen). Die Gelsenwasser AG ist das größte private Trinkwasserversorgungsunternehmen Deutschlands. Gunda Röstel wird dort als Managerin Aufgaben in der Projekt- und Unternehmensentwicklung übernehmen.



Dem Magazin "Focus" sagte die gelernte Diplom-Lehrerin für Sonderpädagogik: "Wasser passt zu mir, rein und klar - eine Lebensgrundlage". Auf Grund interner Querelen war Röstel auf dem Grünen-Parteitag im Juni dieses Jahres nicht mehr zur Wahl des Parteivorstandes angetreten. Die aus dem ostdeutschen Flöha kommende Röstel - vor zehn Jahren zur damals jüngsten Schuldirektorin Sachsens gewählt - wird laut "Focus" dem Regionalschulamt in Chemnitz ihre Pläne in den kommenden Tagen mitteilen und ihre Beurlaubung als Schulleiterin vorzeitig aufgeben.

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