Spartipps

Effizientes Heizen: Dem größten Energiefresser entgegenwirken

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch weist darauf hin, dass Heizung und Warmwasser den mit Abstand größten Energieverbrauch im Haus verursachen. Demzufolge liegt dort auch das größte Potenzial zur Energieeinsparung. In den kalten Monaten gibt es viele Sparmöglichkeiten - nicht nur für Hausbesitzer.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

In deutschen Privathaushalten werden nach Angaben des BINE-Informationsdienstes beim Fachinformationszentrum Karlsruhe mehr als drei Viertel der Endenergie für die Bereitstellung von Raumwärme aufgewendet. Da Heizung und Warmwasser mit zusammen fast 90 Prozent den mit Abstand größten Energieverbrauch im Haus verursachen, lässt sich dort naturgemäß am meisten einsparen.

Als derzeit meistverkaufte und sehr effiziente Möglichkeit zur Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser bietet sich aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch die Gas-Brennwertheizung an, da sie auch die im Abgas enthaltene Wärme nutzt. Tauscht man eine alte Heizungsanlage gegen eine moderne Gas-Brennwertanlage aus, können bis zu 30 Prozent der Energiekosten eingespart werden.

Der Heizwärmebedarf lässt sich darüber hinaus durch ein bewussteres Lüften und eine angepasste Raumtemperatur weiter senken. So sollte die Raumtemperatur nicht mehr als 20 Grad Celsius betragen. Während der Nachtstunden wird eine Absenkung der Temperatur um fünf Grad Celsius empfohlen. Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten. Ein kurzer und kräftiger Durchzug ist besser als Dauerlüften, denn beim Dauerlüften kühlen Wände und Möbel aus. Dauer-Kippfenster sollten also auf jeden Fall vermieden werden.

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch fördert seit mehr als 25 Jahren die Weiterentwicklung und Verbreitung sparsamer und umweltschonender Energieanwendungen. Diese und viele weitere Spartipps können in einer Broschüre des Umweltbundesamtes nachgelesen werden, die kostenlos auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft heruntergeladen werden kann.

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