Mit EnBW

efc: Feldtest für Brennstoffzellen-Heizgerät

Nach abgeschlossenen Labortests geht nun das erste Brennstoffzellen-Heizgerät der european fuel cell gmbh (efc), die BETA 1.5, in den Feldtest. Um das reibungslose Funktionieren zu gewährleisten, bindet efc das Fachhandwerk ein und führt im Vorfeld erste Schulungen durch.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - Es ist soweit: Nach erfolgreichen Labortests wird das erste Brennstoffzellen-Heizgerät (BZH) des Hamburger Entwicklungsunternehmens european fuel cell gmbh (efc) noch in diesem Jahr in Schiltach (Baden-Württemberg) installiert. Partner von efc ist der Energieversorger EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Die neue Technologie kommt hauptsächlich in Einfamilienhäusern zur Anwendung.

Um beim Feldtest eine reibungslose Inbetriebnahme, Wartung und den Service zu gewährleisten, führt efc im Dezember eine zweitägige Schulung für das mit der Wartung beauftrage Personal durch. Die Techniker werden im Hamburger Testlabor die Funktionsweise der Brennstoffzellen-Heizgeräte kennenlernen. Das Training beinhaltet ein 20-Punkte-Programm, an dem die künftige Betreuung der BETA 1.5 im Feldtest deutlich wird.

Zudem arbeitet das Hamburger Entwicklungsunternehmen mit dem Heinz-Piest-Institut und Gewerbeschulen zusammen, um die Funktionsweise von Brennstoffzellen-Heizgeräten auch in die Ausbildung junger Installateure hineinzutragen. "Es ist äußerst wichtig, dass sich Fachhandwerker frühzeitig mit dieser neuen Technologie vertraut machen, denn Brennstoffzellen-Heizgeräte werden in naher Zukunft ihren Platz im Markt einnehmen", erläuterte Guido Gummert, Geschäftsführer der european fuel cell gmbh.

"Unser erklärtes Ziel ist, dass das BZ-Heizgerät seine Aufgabe im Einfamilienhaus in einigen Jahren erfüllt und dann effizient Strom und Wärme erzeugt", so Gummert weiter.

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