EEX zieht positive Bilanz des ersten Jahres

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com
Die European Energy Exchange EEX in Frankfurt am Main hat heute eine positive Bilanz des ersten Jahres gezogen. Kontinuierlich wachsende Handelsvolumen, eine steigende Anzahl Teilnehmer und eine hohe Preisqualität beim Handel, lautet das Fazit der EEX für das Jahr 2000.


Seit Start des Stromhandels am 8. August wurden an der EEX etwa 1,9 Millionen Megawattstunden (MWh) Strom gehandelt. Dabei sind die monatlichen Volumen kontinuierlich von etwa 280 000 MWh im August auf etwa 400 000 MWh im Dezember gestiegen. Damit entfallen auf die EEX bereits ein Prozent des physischen Stromverbrauchs in Deutschland. EEX und LPX zusammen vereinen etwa zwei Prozent auf sich. Die Zahl der Teilnehmer ist seit Start der EEX von 24 auf 32 gestiegen. Die Erwartungen der EEX sind damit übertroffen worden.


Die EEX bietet Teilnehmern einen transparenten Handel von Strom. "Durch den Einblick in das Orderbuch sehen Teilnehmer welche Kauf- und Verkaufsgebote im Markt sind", so die EEX Vorstände Christian Geyer und Hans E. Schweickardt. "Auf dieser Grundlage ist ein fairer und transparenter Handel zu marktgerechten Preisen möglich." Das Konzept der EEX hat sich im Handel bewährt, so die Börse.


Für den Liefermonat Dezember wurden 398 740 MWh gehandelt. Von den Umsätzen entfielen 73 048 MWh auf den Handel von Einzelstunden und 325 692 MWh auf den Handel von Blöcken. Beim Handel von Blöcken entfielen 149 052 MWh auf Spitzenlast und 176 640 MWh auf Grundlast. Die Preise für Spitzenlastblöcke betrugen im Monatsdurchschnitt 29,93 Euro pro MWh und bewegten sich zwischen 15,90 und 35,67 Euro pro MWh. Beim Handel mit Grundlastblöcken lag der Monatsdurchschnittspreis bei 22,27 Euro pro MWh; hier bewegten sich die Preise zwischen 12,23 und 28,32 Euro
pro MWh. Bei den Einzelstunden lagen die Tagesdurchschnittspreise zwischen 11,66 und 29,03 Euro pro MWh.

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