Mehr Transparenz schaffen

EEX will mehr Daten zu Stromnetzen veröffentlichen

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber errichten zusammen mit der Strombörse EEX eine neue Transparenzplattform, auf der marktrelevante Erzeugungs- und Verbrauchsdaten veröffentlicht werden. Damit soll mehr Transparenz auf dem Großhandelsmarkt geschaffen werden, wie die EEX mitteilt.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (red) - Die Plattform auf der Internetseite der EEX soll voraussichtlich im vierten Quartal 2009 starten und wird von der EEX betrieben. Alle Kraftwerksbetreiber und Großverbraucher sind aufgerufen, mit ihren Datenlieferungen der neuen Transpa-renzplattform zum Erfolg zu verhelfen.

Umfang und Form der Daten, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden, wurden im Rahmen der Transparenzinitiative des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) mit BDEW, VIK und VKU in der sogenannten "BMWi-Liste"1 vereinbart.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Gold als Geldanlage

    Energiehandel wird ab Oktober stärker kontrolliert

    Beim Energiehandel fließen Milliarden über die Tische großer Konzerne. Bisher gab es keine größere Kontrollinstanz, welche die Geldströme überwacht hätte. Ab Oktober wird sich das ändern: Dann wacht die Energieregulierungs-Agentur ACER über den Energiemarkt.

  • Stromtarife

    Strompreise steigen wahrscheinlich um vier Prozent

    Auch für das kommenden Jahr müssen Verbraucher sehr wahrscheinlich mit einer Erhöhung der Energiekosten rechnen. Schon zum Jahreswechsel werden die Strompreise vermutlich um vier Prozent steigen. Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von ungefähr 4.000 kWh muss dadurch rund 35 Euro mehr zahlen als bisher.

  • Hochspannungsleitung

    VIK: Strompreise steigen mit Rekordtempo

    Die Preise für Strom auf allerhöchstem Niveau weiter. Im Zwölf-Monats-Vergleich liegt der Strompreisindex des Verbands Industrieller Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) im Januar 2006 mit 165,25 Punkten um 35 Prozent über dem Vorjahreswert. Jetzt müsse die Bundesnetzagentur einschreiten, hieß es vom VIK.

  • Hochspannungsleitung

    VIK-Strompreisindex erreicht Höchststand

    Mit 154,28 Punkten liegt der Strompreisindex der VIK momentan 25 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Im Vergleich zum letzten Monat stieg er um zwei Prozent und das "ohne erkennbare Veränderung fundamentaler Marktdaten", teilte der Großabnehmerverband mit.

  • Strom sparen

    VIK-Strompreisindex im Juni 2004 erneut gestiegen

    Der VIK-Strompreisindex ist auch im Juni weiter gestiegen - für den Verband durchaus besorgniserregend. Obwohl die bevorstehende Kontrolle der Stromnetze durch die RegTP zu niedrigeren Netznutzungsentgelten führen könnte, könnte das durch die derzeitige Entwicklung bald wieder aufgezehrt sein.

Top