Zum 1. April

EEX startet Handelszone in Österreich

Seit Start der EEX sind österreichische Unternehmen am Spot- und Terminmarkt in Deutschland aktiv. Mit dem Start der österreichischen Handelszone soll es künftig für österreichische Unternehmen noch einfacher werden, direkt an der größten Energiebörse Kontinentaleuropas zu handeln.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (red) - Die Leipziger Strombörse European Energy Exchange (EEX) bietet ihren Handelsteilnehmern ab 1. April auch Stromlieferungen in Österreich an. Damit ist die EEX die erste Börse außerhalb Österreichs, die diesen Dienst zur Verfügung stellt.

Im ersten Schritt bietet die in Leipzig ansässige Energiebörse die Erfüllung in der größten österreichischen Regelzone, der Austrian Power Grid (APG). "Unsere Marktteilnehmer haben oft nach diesem Angebot gefragt. Für uns ist das ein weiterer Schritt auf dem Weg zunehmender Internationalisierung", kommentierte Dr. Hans-Bernd Menzel, Vorstandsvorsitzender der EEX.

Auch Dr. Günther Rabensteiner, Vorstandssprecher der Handelstochter des Verbund, Austrian Power Trading (APT), begrüßte, dass "nun österreichische Unternehmen direkt am liquidesten Stromhandelsplatz Kontinentaleuropas teilnehmen können" und verwies auf den somit entstandenen Standortvorteil. "Stärkerer Wettbewerb und erhöhte Transparenz bei den Strompreisen sind weitere Konsequenzen."

Seit Start der EEX sind österreichische Unternehmen am Spot- und Terminmarkt in Deutschland aktiv. Mit dem Start der österreichischen Handelszone soll es künftig für österreichische Unternehmen noch einfacher werden, direkt an der größten Energiebörse Kontinentaleuropas zu handeln.

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