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EEX startet Handel mit physischen Stromfutures

Die EEX startet morgen den Handel mit physischen Futures. Sie dienen der effizienten Behandlung von Strompreisrisiken und sollen bei Bilanzierungsrisiken aus dem Bereich IAS 39 helfen, da sie direkt durch Stromlieferung erfüllt werden und so unter die Warenterminausnahme fallen können.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Leipzig (red) - Der Einführung des Handels mit physischen Stromfutures an der Leipziger Strombörse European Energy Exchange (EEX) steht nichts mehr im Weg. Das Finanzministerium hat der umsatzsteuerrechtlichen Behandlung der neuen Produkte zugestimmt.

Die EEX startet damit morgen den Handel mit physischen Futures. Sie dienen der effizienten Behandlung von Strompreisrisiken und sollen bei Bilanzierungsrisiken aus dem Bereich IAS 39 helfen, da sie direkt durch Stromlieferung erfüllt werden und so unter die Warenterminausnahme fallen können. "Wir haben für unsere Teilnehmer endgültige Klarheit bei der umsatzsteuerlichen Behandlung erwirken können", kommentierte Börsengeschäftsführer Oliver Maibaum. "Dadurch, dass die ministerielle Zustimmung bereits vor Aufnahme des Handels erteilt wurde, besteht nun ein Anspruch darauf, dass diese Auskunft verbindlich ist."

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