Strombörse

EEX legt am 1. Juli neue Futures-Kontrakte auf

Von den neuen Kontrakten erwartet sich die EEX eine Belebung des Terminmarktes. Bereits ab Juni - auch das ist neu - soll der Zugang zum Spot- und Terminmarkt einfach und kostengünstig mit dem "EEX Browser" erfolgen.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Die neue European Energy Exchange (EEX) wird am 1 Juli dieses Jahres die neuen Futures-Kontrakte mit dem Einzelstundenauktionsmarkt als Underlying auflegen. Der tagesgewichtete Monatsdurchschnitt des Phelix (Physical Electricity Index) ergibt den Schlussabrechnungspreis. Durch diese Kombination des liquiden Auktionsmarktes (Spotmarkt der ehemaligen LPX) mit den Terminkontrakten werden sowohl eine perfekte Absicherung gegen Preisänderungsrisiken als auch die Möglichkeit für reine Handlungsaktivitäten eröffnet. Mit der Einführung der neuen Futures-Kontrakte wird die Anzahl der handelbaren Monatskontrakte von 18 auf sieben begrenzt.

"Insgesamt versprechen wir uns von den neuen Kontrakten eine Vitalisierung des Terminmarktes", sagte Dr. Carlhans Uhle, Vorstand der neuen EEX. "Begleitet wird diese Produkteinführung von einer Vielzahl von Maßnahmen. So führt die EEX im Juni den Browser, eine einfache und kostengünstige Zugangsmöglichkeit zum Spot- und Terminmarkt ein", ergänzte Vorstandkollege Hans. E. Schweickardt.

Die bereits existierenden Kontrakte mit dem volumengewichteten Durchschnittspreis der kontinuierlich gehandelten Blöcke als Basis werden mittelfristig nicht fortgeführt. "Die Einführung der neuen Kontrakte am 1. Juli ist für die EEX das sichtbare Zeichen der Vollendung der Fusion. Wir legen hiermit die Grundlage für einen nachhaltigen Volumenanstieg im Terminmarkt", gaben beide Vorstände ihre Einschätzung wider. Zu diesem Zeitpunkt wird auch bereits die neue Börse und die neue Trägergesellschaft ihre Tätigkeit aufgenommen haben.

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