Statistik

EEX handelt im Juli acht Terawattstunden weniger

Mit 30,7 Terawattstunden Strom hat die Leipziger Strombörse EEX im Juli dieses Jahres etwas mehr als acht Terawattstunden weniger Strom gehandelt als im Juni 2004. Dafür ist die Zahl der teilnehmenden Unternehmen auf 118 gestiegen, ab sofort handelt auch die britische Goldman Sachs International an der EEX.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (red) - Im Juli 2004 wurde an der Strombörse European Energy Exchange (EEX) in Leipzig insgesamt ein Volumen von 30,7 Terawattstunden gehandelt. Das waren knapp acht Terawattstunden weniger als im Juni (38,9 Terawattstunden).

Von den gehandelten 30,7 Terawattstunden entfielen 4.998.364 Megawattstunden auf den Spotmarkt. Am Auktionsmarkt wurden 4.972.648 Megawattstunden umgesetzt, im kontinuierlichen Blockhandel 25.716 Megawattstunden.

Am Terminmarkt sind im Juli 25,7 Terawattstunden gehandelt worden. Vom Handelsvolumen entfielen 19,7 Terawattstunden auf Jahreskontrakte. Der Umsatz bei Quartalskontrakten betrug 4,3 Terawattstunden, bei Monatskontrakten 1,8 Terawattstunden. Im gesamten Terminmarkthandelsvolumen sind 11,9 Terawattstunden aus dem OTC-Clearing enthalten. Das Open Interest zum 30. Juli beträgt 106,1 Terawattstunden.

Die Teilnehmerzahl erhöhte sich im Juli auf 118 Unternehmen aus 14 verschiedenen Ländern. Goldman Sachs International (Großbritannien) wurde neu für den Handel am EEX Terminmarkt zugelassen.

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