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EEX: Fünf Jahre börslicher Stromhandel in Deutschland

Auf fünf Jahre börslichen Stromhandel blickte die Strombörse European Energy Exchange (EEX) mit Sitz in Leipzig in dieser Woche zurück. Begonnen hat die Geschichte des deutschen Strombörsenhandels am 15. Juni 2000 mit dem Handel von 1,836 Megawattstunden.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (red) - Bereits im Oktober 2001 wurden bereits 90 000 Megawattstunden pro Tag börslich umgesetzt. Das entsprach knapp 6,6 Prozent des in Deutschland abgesetzten Stroms. Wenig mehr als zwei Jahre nach dem Handelsstart, Ende Juli 2002, waren insgesamt 111 Teilnehmer aus zehn Ländern an der neuen Börse aktiv.

Im April dieses Jahres meldete die Leipziger Strombörse mit 55.199.774 Megawattstunden einen neuen Monatsrekord am Terminmarkt. Im Mai 2005 wurden am Terminmarkt der EEX täglich im Schnitt 1.425.739 Megawattstunden gehandelt, am Spotmarkt 225.660 Megawattstunden. Inzwischen sind 126 Unternehmen aus 15 europäischen Ländern und den USA an der Leipziger EEX aktiv.

Neben Strom werden seit März 2005 auch Emissionsrechte auf demselben System gehandelt und abgewickelt, seit April ist die Geschäftserfüllung auch in Österreich möglich und seit Anfang Juni bietet die EEX Futures mit direkter physischer Erfüllung an.

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