Akzeptanz

EEX: Erneuter Umsatzrekord am Terminmarkt

Allein in den ersten drei Tagen dieser Woche, wurden an der deutschen Strombörse EEX in Leipzig 8,2 Terawattstunden Strom gehandelt. Der Volumenrekord und der signifikante Anstieg des Open Interest von 25,8 auf über 29 Terawattstunden zeigen, dass die Börse gerade in unsicheren Zeiten im Energie-Markt als sicherer und zukunftsträchtiger Handelsmarkt akzeptiert wird.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Umsatzrekorde am Terminmarkt der Strombörse EEX reißen nicht ab. Allein in der Zeit von Montag bis Mittwoch dieser Woche sind trotz des schwierigen außerbörslichen Umfelds 8,2 Terawattstunden Strom gehandelt worden.

Der Hauptanteil des Volumenfeuerwerks entfiel auf den Baseloadkontrakt des Jahres 2004. Über 3,3 Terawattstunden wurden in diesem Kontrakt gehandelt, auf den Baseloadkontrakt des Jahres 2003 entfielen 2,6 Terawattstunden. Mit 700 000 Megawattstunden war auch der Handel in Quartalen sehr lebhaft.

Der Volumenrekord und der signifikante Anstieg des Open Interest von 25,8 auf über 29 Terawattstunden zeigen, dass die Börse gerade in unsicheren Zeiten im Energie-Markt als sicherer und zukunftsträchtiger Handelsmarkt akzeptiert wird. Dies ist nach Ansicht von Dr. Carlhans Uhle, Vorstand der EEX, im wesentlichen auf die Übernahme des Kontrahentenrisikos und die stabile Clearingstruktur der EEX zurückzuführen.

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