Datenauswertung

EEG: VDN legt Jahresabrechnung 2004 vor

Der Verband der Netzbetreiber (VDN) hat die geprüften Daten zur EEG-Vergütung 2004 vorgelegt. Daraus ergibt sich eine bundesweite Pflichtabnahme (EEG-Quote) in Höhe von 8,48 Prozent. Die bundesweit einheitliche Pflichtvergütung für EEG-Strom betrug somit 9,29 Cent pro Kilowattstunde.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Für den bundesweiten Belastungsausgleich 2004 nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz haben die deutschen Verteilungsnetzbetreiber und Energieversorger die relevanten Energiemengen und Vergütungszahlungen von Wirtschaftsprüfern bescheinigen lassen und die Angaben an die vorgelagerten Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) übermittelt, teilte der Verband der Netzbetreiber (VDN) gestern mit. Auf der Grundlage dieser Gutachten hätten die ÜNB ihrerseits Wirtschaftsprüferbescheinigungen anfertigen lassen und diese dem Verband zur Verfügung gestellt, hieß es weiter.

Nach Zusammenfassung und Auswertung der bescheinigten Daten ergibt sich laut VDN eine bundesweite Pflichtabnahme (EEG-Quote) in Höhe von 8,48 Prozent. Die bundesweit einheitliche Pflichtvergütung für EEG-Strom betrage somit 9,29 Cent pro Kilowattstunde. Weiterhin gab der VDN bekannt, dass Wirtschaftsprüfer die Ermittlung von EEG-Quote und Durchschnittsvergütung für das Jahr 2004 als korrekt eingestuft haben.

Der Ausgleich der Energiemengen und Vergütungszahlungen erfolgt nun vom 1. Januar bis zum 30. September 2006 in monatlichen Raten.

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