Neue Projektgruppe

EDNA will Datenaustausch im Gasmarkt voranbringen

Nachdem die Bundesnetzagentur zu Beginn der Woche die grundsätzlichen Weichen für Wettbewerb im Gasmarkt gestellt hat, nimmt auch die entsprechende EDNA-Projektgruppe ihre Arbeit auf. Sie kann auch auf die aktive Mitarbeit vieler Unternehmen aus der Gaswirtschaft setzen.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Esslingen (red) - Pünktlich zur Ankündigung der Bundesnetzagentur (BNetzA), dass Kunden bis Oktober auch im Gasmarkt den Anbieter frei wählen können, nimmt die EDNA-Projektgruppe "Liberalisierung des Gasmarkts" ihre Arbeit auf. Ihr Ziel ist es, die elektronische Abwicklung der Geschäftsprozesse zwischen den Marktpartnern in der Gaswirtschaft voranzutreiben und die entsprechenden Standards in den Softwaresystemen zu implementieren.

Im Fokus stünden dabei zunächst die Themen "Netzzugangsmodell" und "Lieferantenwechsel Gas", aber auch Fragen, wie künftig die Zählpunkte abgebildet oder Standardlastprofile zugeordnet werden sollen, hieß es aus den EDNA-Zentrale in Esslingen. "Wir sind sicher, dass wir auf unseren Erfahrungen beim Strom aufbauen können und so die Umsetzung des elektronischen Datenaustauschs auch beim Gas zügig vorantreiben können. Trotzdem gibt es beim Gas zahlreiche Besonderheiten, die wir natürlich beachten", erläuterte Andreas Frömmel von der Dresdner Robotron und Initiator der Projektgruppe. Aus diesem Grund will die Projektgruppe auch eng mit den Anwendern und mit den Verbänden wie etwa dem BGW zusammenarbeiten.

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