EAM: Strombeschaffung übersteigt die 10-Milliarden-Kilowattstunden-Grenze

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Erstmalig in der Geschichte der Energie-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland EAM wurden 1999 mehr als 10 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom bezogen. Der Grund für die gegenüber 1998 um 71,8 Millionen kWh erhöhte Strombeschaffung liegt in der Steigerung des EAM-Stromabsatzes um knapp ein Prozent.


Die gesamte Strombeschaffung der EAM betrug 10.010.300.000 Kilowattstunden (kWh). Der größte Anteil davon, 9,573 Milliarden kWh, wurde bei der PreussenElektra AG in Hannover eingekauft. 174,6 Millionen kWh "grünen" Strom speisten kleinere Lieferer in das Netz ein. Die EAM selbst erzeugte 166 Millionen kWh in ihren sieben Wasserkraftwerken, 18 Blockheizkraftwerken, zwei Windkraftanlagen, drei Photovoltaikanlagen, fünf Deponiegaskraftwerken und im Heizkraftwerk Göttingen. Weitere kleinere Lieferer, die ihren Strom insbesondere in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugen und einige fremde Energieversorgungsunternehmen lieferten 97,2 Millionen kWh.


Nach Abzug des von der EAM selbst verbrauchten Stroms und der Netzverluste wurden 9,8 Milliarden kWh Strom an die EAM-Kunden verkauft. Dies entspricht einem Zuwachs von knapp einem Prozent gegenüber 1998. Grund hierfür ist die Absatzsteigerung bei Industriekunden und weiterverteilenden Stadtwerken.

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