EAM Line startet Pilotversuch zum Surfen im Internet

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Internet übers Stromnetz: Für die Göttinger gibt es diese Zukunftstechnik jetzt zum Anfassen. Denn die EAM Line GmbH, ein Tochterunternehmen des Energieversorgers EAM, hat in Partnerschaft mit der Siemens AG, der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen und der Universität Göttingen gestern einen Feldversuch "Power Line Technik" gestartet. Ziel ist es, Praxiserfahrungen über das Telefonieren und Surfen im Internet über das Stromnetz der EAM zu sammeln.


Der Vorsitzendende des Vorstandes der EAM, Udo Cahn von Seelen, unterstrich im Rahmen einer Pressekonferenz im EAM-Umspannwerk Wendenstraße, dass dieses Pilotprojekt ein wichtiger Mosaikstein für die EAM in der künftigen Nutzung von neuen Technologien und dem weiteren Ausbau des EAM- Dienstleistungsangebotes sei. Während die Serienreife der Power Line Technik für den Haushaltskunden sicherlich erst Ende des kommenden Jahres erreicht werde, nutze die EAM schon heute ihr Stromnetz, um die Zählerstandsdaten von etwa 5000 Industrie- und Gewerbekunden zu übertragen. Die Siemens-Technik des Pilotprojektes, die schnelle digitale Datenströme über die Stromleitung überträgt, wurde im EAM- Umspannwerk Wendenstraße sowie in der kleinen Aula der Universität Göttingen am Wilhelmsplatz installiert. In den Räumen der Universität stehen auch die Endgeräte.


Nach Angaben von Wilfried Krokowski, Geschäftsführer der EAM Line GmbH, umfasst das Testprogramm mehrere technische Experimente, die durch die Siemens AG vor Ort überwacht werden. Die wissenschaftliche Begleitung der Tests erfolgt durch die Universität Göttingen und die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG).

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