Attraktivität steigern

E.ON will mit Aktiensplit mehr Privatanleger gewinnen

Mit einem Aktiensplit und der Umstellung auf Namensaktien will E.ON die Attraktivität seiner Aktie steigern und mehr Privatanleger gewinnen. Heute werden erstmals E.ON-Aktien nach dem Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 3 und der Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien gehandelt, teilt der Energiekonzern mit.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Diese Maßnahmen hatte die Hauptversammlung der E.ON AG am 30. April 2008 beschlossen. Durch den Aktiensplit verdreifacht sich die Anzahl der Aktien, Kurs und künftige Dividende je Aktie dritteln sich rechnerisch. Der Split habe somit keine Auswirkungen auf den Depotwert und die Dividendensumme des einzelnen Aktionärs und ist auch steuerlich neutral, erklärt das Unternehmen.

"Der Kurs der E.ON-Aktie liegt bereits seit einiger Zeit deutlich über 100 Euro und erscheint damit im Vergleich zu dem anderer DAX-Werte optisch verhältnismäßig hoch. Die Drittelung des Kurses soll die Aktie insbesondere für Privatanleger attraktiver machen, für die der hohe Kurs eine Hürde beim Kauf darstellen könnte", begründet E.ON-Finanzvorstand Dr. Marcus Schenck den Aktiensplit.

Durch die Umstellung von Inhaber- auf Namensaktien soll künftig die Kommunikation des Unternehmens mit den Aktionären verbessern. "Wir kennen dadurch unsere Aktionäre noch genauer und können direkter und schneller mit ihnen in Kontakt treten", ergänzt Schenck.

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