Sparprogramm

E.ON will IT-Firma abgeben und so 2007 Stellen einsparen

Beim Streit um das Sparprogramm von E.ON "Perform to win" soll einem Pressebericht zufolge auch ein Verkauf des IT-Bereichs des Energiekonzerns überlegt werden. Das meldet die "Rheinische Post" unter Hinweis auf Angaben von mit den Planungen des Vorstandes vertrauten Personen.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp/red) - So könnten mit einem vollständigen oder teilweisen Verkauf der konzerneigenen IT-Firma E.ON IS an ein anderes Unternehmen bis zu 2700 Stellen eingespart werden. Der US-Dienstleister Hewlett-Packard gelte als ein möglicher Kandidat, um E.ON IS zu schlucken.

Insgesamt will E.ON mit dem Sparprogramm 1,5 Milliarden Euro sparen. An diesem Donnerstag werden bei einer Kundgebung vor der E.ON-Verwaltung in Düsseldorf rund 4000 Mitarbeiter erwartet, die gegen den Sparkurs demonstrieren wollen.

Gewerkschaftsstreit um Demo gegen E.ON

Die Gewerkschaft IG BCE demonstriert dagegen im Konzern mit einem Flugblatt gegen die von ihrer Schwestergewerkschaft ver.di organisierte Kundgebung. Es sei damit zu rechnen, "dass eine Demonstration zum jetzigen Zeitpunkt konstruktive Gespräche eher erschwert als fördert", heißt es in dem Flugblatt.

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