Kartellverfahren

E.ON will gegen Strafe der EU klagen

E.ON wird einem Zeitungsbericht zufolge in der nächsten Woche eine empfindliche Strafe der EU-Kommission kassieren. Der Energiekonzern selbst rechnet mit einer Forderung in dreistelliger Millionenhöhe, will gegen die Strafe juristisch vorgehen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp.djn/red) - Die Wettbewerbsbehörde habe dem Versorger angekündigt, dass sie am kommenden Mittwoch das Urteil in einem Kartellverfahren gegen die E.ON-Tochter Ruhrgas bekanntgeben werde, erfuhr das "Handelsblatt" aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen.

E.ON rechne nach den Gesprächen mit den Kommissionsbeamten fest mit einer Strafe in dreistelliger Millionenhöhe, schreibt das Blatt weiter. Sie könnte bis zu einer halben Milliarde Euro betragen. Ruhrgas soll sich mit Gaz de France abgesprochen haben. Bernotat sieht sich aber weiter im Recht und will gegen die Strafe juristisch vorgehen.

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