Einstweilige Verfügung

E.ON will Aqua Energy verbieten

Die E.ON Energie AG hat gegen den Berliner Stromversorger best energy eine einstweilige Verfügung erwirkt. Dieser darf ab sofort den Namen "Aqua Energy" nicht mehr benutzen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Mittels einer einstweiligen Verfügung untersagt die E.ON Energie AG dem in Berlin ansässigen Energieversorger best energy GmbH ab sofort die weitere Verwendung des Produktnamens "Aqua Energy". Damit darf der Strom aus 100 Prozent Wasserkraft bis auf weiteres nicht unter diesem Namen beworben oder verkauft werden. Derzeit prüft die best energy GmbH die rechtlichen Grundlagen für diese Verfügung.


Die einstweilige Verfügung betrifft die beiden Tarifnamen "Aqua Energy" für Wenigverbraucher und "Aqua Energy Plus" für Normal- und Mehrverbraucher. Dabei bleibt das Produkt selbst sowie die Preisgestaltung von der Verfügung unberührt, so dass die Tarife künftig unter anderem Namen angeboten werden. "Ich warte darauf, dass E.ON als nächstes Aquavit verbieten lässt", so Sönke Markwart, Vertriebs- und Marketingleiter bei best energy, etwas zynisch. Laut Markwart werden die rechtlichen Grundlagen der Verfügung hauptsächlich dahin gehend geprüft, ob allgemeingültige Begriffe, wie "Aqua" und "Power" markenrechtlich geschützt werden können. Sollte dies nicht der Fall sein, schließt best energy ein gerichtliches Verfahren nicht aus.

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