Komm' kaufen wir was...

E.ON verkauft Gelsenwasser an Dortmund und Bochum

Ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Dortmund und der Bochumer Stadtwerke wird den Wasserversorger Gelsenwasser für 835 Millionen Euro kaufen. E.ON muss die 80,5-prozentige Beteiligung verkaufen, um eine Auflage aus der Ministererlaubnis zur Fusion mit Ruhrgas zu erfüllen. Jetzt müssen noch die zuständigen Gremien zustimmen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Für 835 Millionen Euro wird der Energiekonzern E.ON seine 80,5-prozentige Beteiligung am größten privaten deutschen Wasserversorger Gelsenwasser an ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Dortmund und der Bochumer Stadtwerke abgeben.

Eigenen Angaben zufolge erzielt E.ON aus der Transaktion einen Gewinn von etwa 500 Millionen Euro. Die Veräußerung bedarf noch der Zustimmung der E.ON Aufsichtsgremien, der Kartellbehörden und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit.

"Mit der Veräußerung von Gelsenwasser erfüllen wir nicht nur eine Auflage der Minister-Erlaubnis zum Ruhrgas-Erwerb. Gleichzeitig sieht Gelsenwasser im Verbund mit den Stadtwerken Bochum und den Dortmunder Stadtwerken einer guten Zukunft als eigenständiges Gas- und Wasserunternehmen entgegen", kommentierte E-ON-Vorstandsvorsitzender Wulf Bernotat.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromnetz Ausbau

    Gelsenwasserübernahme: Investor gewünscht, aber nicht zwingend

    Für 835 Millionen Euro haben die Stadtwerke Bochum und Dortmund von E.ON 80,51 Prozent am Wasserversorger Gelsenwasser gekauft. Gestern stellten sie nun ihr Konzept vor. Obwohl sie die Kaufsumme aus eigener Tasche finanzieren könnten, suchen sie einen privatwirtschaftlichen Partner mit Know-how in den Bereichen Gas, Wasser und Finanzen. Aber nicht unbedingt.

  • Hochspannungsleitung

    Clement genehmigt Gelsenwasser-Verkauf

    Während Wirtschaftsminister Wolfgang Clement dem Verkauf den 80,5-prozentigen E.ON-Anteils an Gelsenwasser an die Stadtwerke in Dortmund und Bochum zustimmt, prüft das nordrhein-westfälische Innenministerium gerade, ob eine Übernahme durch zwei Kommunen mit der Gemeindeordnung vereinbar ist.

  • Strom sparen

    "Tour de Ruhr" mit Solarmobilen

    Die "Tour de Ruhr 2003" soll Solarmobile und Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechniken bekannter machen. Sie startet am 31. Juli beim Opel Autohaus Rüschkamp in Selm. Schirmherr der diesjährigen Tour ist Dr. Axel Hortsmann, Minister für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes NRW.

Top