Einigung

E.ON steigt bei Gazprom-Gasfeld Jushno Russkoje ein

Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich E.ON und der russische Konzern Gazprom doch noch über eine Zusammenarbeit beim sibirischen Gasfeld Jushno Russkoje verständigt. Wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten, wurde eine abschließende Einigung über einen Aktientausch erzielt.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp-nrw/sm) - Danach steigt E.ON - wie ursprünglich auch geplant - mit 25 Prozent minus einer Aktie bei der Betreibergesellschaft SNGP des Gasfeldes ein. Gazprom erhält im Gegenzug ein Paket mit eigenen Aktien aus einer E.ON-Beteiligung in Russland.

Jushno Russkoje gilt als eines der größten Gasfelder der Welt. Nach Angaben von E.ON und Gazprom verfügt das Feld über Reserven von mehr als 600 Milliarden Kubikmeter Erdgas. An der Betreibergesellschaft ist die BASF-Tochter Wintershall bereits mit 25 Prozent beteiligt.

E.ON und Gazprom hatten nach langen Verhandlungen eigentlich schon im Sommer 2006 eine entsprechende Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit bei Jushno Russkoje unterzeichnet. Ursprünglich war vereinbart worden, dass der russische Konzern von E.ON Beteiligungen in Ungarn erhalten sollte.

Nach Angaben von Gazprom soll der Asset-Deal im zweiten Halbjahr 2009 abgeschlossen werden.

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