Neues Rekordergebnis in Sicht

E.ON steigert Konzernüberschuss im ersten Quartal

Auch für den Energiekonzern E.ON ist das erste Quartal 2004 gut gelaufen: Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 14.622 Millionen Euro. Daher ist das zweitgrößte deutsche Stromunternehmen zuversichtlich, das im Vorjahr erzielte Rekordniveau nochmals übertreffen zu können.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Der E.ON-Konzern hat im ersten Quartal 2004 seinen Umsatz - vor allem durch die volle Einbeziehung von Ruhrgas und Graninge - um sieben Prozent auf 14.622 Millionen Euro (Vorjahr: 13.713 Millionen Euro) gesteigert. Das "Adjusted EBIT" stieg um 21 Prozent auf 2.345 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss lag mit 1.455 Milliarden Euro um 48 Prozent über dem Vorjahreswert.

In der Market Unit "Central Europe" lag das "Adjusted EBIT" im ersten Quartal mit 1.179 Millionen Euro um neun Prozent über dem Vorjahr. Diese Steigerung ist laut Bericht insbesondere auf ein höheres Ergebnis im Strombereich zurückzuführen. Der Ergebnisbeitrag der Market Unit "Pan-European Gas" stieg konsolidierungsbedingt um 25 Prozent auf 416 Millionen Euro. In der Market Unit "UK" stieg das "Adjusted EBIT" insbesondere in Folge der erstmaligen Konsolidierung von Midlands Electricity und von Margenverbesserungen im Stromgeschäft um 38 Prozent auf 270 Millionen Euro. Bei der Market Unit "Nordic" führten operative Verbesserungen bei Erzeugung und Vertrieb von Strom und Wärme sowie die Erstkonsolidierung von Graninge zu einer Steigerung des "Adjusted EBIT" um 82 Prozent auf 279 Millionen Euro. In der Market Unit "US-Midwest" liegt das "Adjusted EBIT" mit 93 Millionen Euro deutlich über dem Wert für das erste Quartal 2003, dessen Ergebnis durch einen Eis-Sturm und einen Kraftwerksstillstand belastet wurde.

Für das laufende Jahr rechnet E.ON damit, das im Vorjahr erzielte Rekordniveau nochmals übertreffen zu können. Dabei erwartet der zweitgrößte deutsche Energiekonzern allerdings eine geringere Steigerungsrate als im ersten Quartal, das erheblich von Konsolidierungseffekten profitierte. Im Kerngeschäft Energie erwartet E.ON einen zweistelligen prozentualen Ergebniszuwachs.

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