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E.ON schließt Erwerb von Powergen ab

Etwa acht Milliarden Euro hat den deutschen Energiekonzern E.ON die Übernahme des britischen Energieunternehmens Powergen gekostet. Diese ist jetzt abgeschlossen, die Powergen-Aktie wurde am vergangenen Freitag letztmals an den Börsen in New York und London gehandelt.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

E.ON hat heute das Übernahmeverfahren für Powergen abgeschlossen und ist jetzt alleiniger Eigentümer des britischen Energieunternehmens mit seiner US-Tochter LG & E Energy.

Diese Akquisition sei für E.ON ein bedeutender Schritt auf dem Weg zum weltweit führenden Energiedienstleister, teilte der Konzern heute mit. Sie eröffne den Zugang zu einem der größten Strommärkte Europas und schaffe gleichzeitig eine starke Plattform für weiteres Wachstum im Mittleren Westen der USA. Die Powergen-Aktie wurde am vergangenen Freitag letztmals an den Börsen in London und New York gehandelt. E.ON wird den bisherigen Aktionären den festgelegten Preis von 765 britischen Pence pro Aktie innerhalb der nächsten 14 Tage zahlen. Der Gesamtaufwand für den Erwerb aller Powergen-Aktien beträgt rund 8,1 Milliarden Euro.

Mit Vollzug der Transaktion wurde Ulrich Hartmann, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG, zum Chairman des Powergen-Boards bestellt. Stellvertretender Chairman und Chief Executive Officer (CEO) von Powergen ist jetzt Ed Wallis.

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