Entry-/Exit

E.ON Ruhrgas Transport verbessert Netzzugang

Das Entry-/Exit-System, mit dem die E.ON Ruhrgas AG seit gestern den Transport von Gas durch ihr 11 000 Kilometer langes Netz regelt, sieht u.a. vor, dass Kunden Einspeisekapazität und Ausspeisekapazität unabhängig voneinander, in unterschiedlicher Höhe und zu unterschiedlichen Zeitpunkten buchen können.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (red) - Die E.ON Ruhrgas AG bietet den Netzzugang seit 1. November auf Basis eines Entry-/Exit-Systems an. "Die Tatsache, dass wir ein Entry-/Exit-System für unser komplexes Leitungsnetz schon jetzt einführen, fördert die Wettbewerbsentwicklung auf dem deutschen Gasmarkt", zeigte sich Dr. Burckhard Bergmann, Vorsitzender des Vorstands der E.ON Ruhrgas AG, vom Erfolg überzeugt.

Die für für das Transportgeschäft zuständige Tochter will den Netzzugang somit "einfacher, transparenter und flexibler" gestalten, erläuterte Hans-Peter Floren, Sprecher der Geschäftsführung der E.ON Ruhrgas Transport. Das Entry-/Exit-System sieht vor, dass Kunden Einspeisekapazität und Ausspeisekapazität unabhängig voneinander, in unterschiedlicher Höhe und zu unterschiedlichen Zeitpunkten buchen können. Gebuchte Kapazitäten können kurzfristig verlagert und mit denen anderer Transportkunden kombiniert werden. Die Entgeltstruktur gilt für fünf Zonen, in die das über 11 000 Kilometer lange Leitungsnetz der E.ON Ruhrgas eingeteilt wird.

In das neue Entry-/Exit-System wird auch das Leitungsnetz der Ferngas Nordbayern GmbH aufgenommen. Weiteren Gasgesellschaften, an denen E.ON Ruhrgas minderheitlich beteiligt ist, wurde die Aufnahme in das Entry-/Exit-System angeboten.

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