Gasinfrastruktur entwickeln

E.ON Ruhrgas beteiligt sich an Flüssiggas-Projekt in Äquatorialguinea

E.ON Ruhrgas will seine Partnerschaft an einem Projekt zur Verflüssigung von Erdgas im westafrikanischen Äquatorialguinea ausbauen. Das Unternehmen habe eine Vereinbarung zur Entwicklung einer Gasinfrastruktur unterschrieben, teilte der Konzern mit. Damit könne die geplante zweite Verflüssigungsanlage in dem Land realisiert werden.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Essen (AFP/sm) - Die Vereinbarung sieht den Angaben zufolge vor, dass ein Konsortium aus E.ON Ruhrgas, dem Gasversorger in Äquatorialguinea Sonagas, der spanischen Union Fenosa Gas und der portugiesischen Gesellschaft Galp Energía einen Plan für Äquatorialguinea ausarbeitet.

Die E.ON-Tochter zeigte sich "stolz", nun eine führende Rolle in dem Projekt zu übernehmen. Der Aufbau des Geschäfts mit Flüssiggas werde einen "wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit der Märkte leisten", erklärte E.ON Ruhrgas-Vorstandsmitglied Jochen Weise. In Afrika liegen rund acht Prozent der weltweit nachgewiesenen Gasreserven.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromtarife

    Russischer Gasstreit könnte auch zu Einschränkungen in Deutschland führen (Upd.)

    Der Streit zwischen Russland und der Ukraine um den Preis für Erdgaslieferungen könnte sich auf mittlere Sicht auch auf Deutschland auswirken. Das machte der größte deutsche Erdgasimporteur E.ON Ruhrgas, der knapp ein Drittel seiner Lieferungen aus Russland bezieht, am Neujahrstag deutlich.

  • Hochspannungsmasten

    E.ON plant erstes deutsches Flüssiggas-Terminal

    E.ON plant den Bau des ersten deutschen Anlandeterminals für verflüssigtes Erdgas (LNG). Mit ihrer Mehrheitsbeteiligung an der Deutschen Flüssigerdgas Terminal Gesellschaft (DFTG) verfügt die Konzerngesellschaft E.ON Ruhrgas bereits über einen geeigneten Standort in Wilhelmshaven.

Top