Strategie

E.ON-Konzern plant 28,7 Milliarden Euro Investitionen bis 2004

28,7 Milliarden Euro will die E.ON AG in den kommenden drei Jahren investieren. Dabei sind 80 Prozent der Summe für das Kerngeschäft Energie vorgesehen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Energiekonzern E.ON plant in den kommenden drei Jahren Investitionen in Höhe von 28,7 Milliarden Euro. Das hat der Aufsichtsrat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen.

Mehr als 80 Prozent dieser Summe (23,7 Milliarden Euro) sind für das Kerngeschäft Energie vorgesehen, etwa die Hälfte davon für Anteilserwerbe bei Powergen und Ruhrgas. Noch nicht berücksichtigt sind weitere strategische Wachstumsschritte, insbesondere in den USA. Auf den Chemiebereich entfallen knapp 3,5 Milliarden Euro. Der Anteil der Auslandsinvestitionen am Gesamtvolumen beträgt etwa 55 Prozent. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem europäischen Ausland und Nordamerika. E.ON-Vorstandsvorsitzender Ulrich Hartmann: "Die Investitionsplanung für die kommenden drei Jahren liegt ganz auf der Linie unserer Strategie: Wir konzentrieren unsere Investitionen weitestgehend auf den Energiebereich. Über die Hälfte des Gesamtvolumens dient der Finanzierung von Wachstumsschritten, die uns auf dem Weg zu einem global führenden Energiedienstleister deutlich voranbringen werden. Darüber hinaus beabsichtigen wir weitere Akquisitionen, insbesondere in den USA."

Weiterhin hat der Aufsichtsrat beschlossen, die bis Ende Oktober zurückgekauften 76,3 Millionen eigenen Aktien im wesentlichen einzuziehen. Das Grundkapital sinkt dadurch um 185 Millionen Euro auf 1799 Millionen Euro, eingeteilt in 692 Millionen Aktien. Der verringerte Anteil des teuren Eigenkapitals am Gesamtkapital soll zu einer deutlichen Verbesserung der Kapitalstruktur und der Kapitalkosten führen.

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