Wachstumsmarkt

E.ON kommt in Osteuropa voran

Erfolg für E.ON: Die rumänische Regierung wird exklusiv mit dem Konzern die Einzelheiten für den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an "Distrigaz Nord" verhandeln. Der rumänische Gasmarkt zählt zu den absatzstärksten in Zentral- und Osteuropa und wird privatisiert.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

E.ON kommt beim Ausbau seiner strategischen Position in Osteuropa einen weiteren, wichtigen Schritt voran: Im Zuge der Privatisierung der rumänischen Gaswirtschaft hat sich E.ON Ruhrgas als "bevorzugter Bieter" für den Gasverteiler Distrigaz Nord qualifiziert. Vor kurzem hatte E.ON bereits den Zuschlag für Mehrheitsbeteiligungen an zwei regionalen Stromverteilern in Bulgarien erhalten.

Die rumänische Regierung wird jetzt exklusiv mit E.ON die Einzelheiten für den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Distrigaz Nord verhandeln. Das Unternehmen verkauft jährlich rund 4,6 Milliarden Kubikmeter Erdgas an gut eine Million Kunden und betreibt ein rund 17.000 Kilometer langes Gasnetz. Der rumänische Gasmarkt zählt zu den absatzstärksten in Zentral- und Osteuropa. Für die nächsten Jahre wird mit einer nachhaltigen Steigerung des Gasbedarfs gerechnet.

"Eine Beteiligung an Distrigaz Nord eröffnet uns einen Zugang zu einem attraktiven Wachstumsmarkt", so E.ON-Vorstandsvorsitzender Wulf Bernotat. Und weiter: "Das Engagement in Rumänien wird unsere bestehenden Marktpositionen in der strategisch bedeutenden Region Mittel- und Osteuropa ideal ergänzen. Dabei nutzen wir die Chancen der zunehmenden Marktliberalisierung, mit der sich Rumänien im Rahmen eines umfassenden Reformkurses auf den angestrebten EU-Beitritt vorbereitet".

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