Hoher Streubesitz

E.ON hat keine Angst vor feindlicher Übernahme

Auch wenn sich 100 Prozent seiner Aktien in Streubesitz befinden, hält der Energiekonzern E.ON das Risiko einer Übernahme für gering. Ein Angriff wie kürzlich bei Continental sei jedoch grundsätzlich nicht auszuschließen. Derzeit halte kein Aktionär mehr als fünf Prozent der E.ON-Aktien.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Der größte Investor des Konzerns ist Medienberichten zufolge die amerikanische Fondsgesellschaft Capital, die knapp 5 Prozent der Aktien halte.

E.ON-Finanzvorstand Marcus Schenck halte es für schwierig, die Mehrheit bei dem Energieriesen zu übernehmen, da der Unternehmenswert einschließlich Fremdkapital schließlich bei rund 120 Milliarden Euro liege. Der beste Schutz vor einer feindlichen Übernahme seien jedoch ein guter Aktienkurs und zufriedene Aktionäre, zitiert die FTD Schenck.

Weiterführende Links
  • Zum FTD-Artikel
Top