Für 530 Millionen Euro

E.ON erwirbt Mehrheit an schwedischer Graninge

Der Energiekonzern E.ON hat über sein Tochterunternehmen Sydkraft eine 36,3 prozentige Beteiligung am viertgrößten Energieversorger Schwedens erworben und somit seinen Anteil auf einer Mehrheit von 72,6 Prozent erhöht. Verkäufer des Graninge-Anteils ist die Electricite de France (EdF), sie bekommt knapp 530 Millionen Euro.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Durch die Konsolidierung von Graninge will E.ON seine Position im nordischen Energiemarkt gezielt ausbauen, da Skandinavien zu den im Strategie- und Strukturprojekt festgelegten Zielmärkten und damit zu den strategischen Investitionsschwerpunkten von E.ON zählt .E.ON-Vorstandsvorsitzender Wulf H. Bernotat: "Der Mehrheitserwerb an Graninge stärkt nachhaltig unsere strategische Position im Zielmarkt Skandinavien und ist damit ein konkreter Schritt zur Umsetzung der im on top Projekt weiterentwickelten Strategie. Mit rund 1,3 Millionen Kunden zählt E.ON zu den drei führenden Strom- und Gasversorgern Skandinaviens. Darüber hinaus bestehen Synergiepotenziale mit Sydkraft. Nicht zuletzt deshalb ist diese Akquisiton für E.ON wertschaffend."

Graninge beliefert fast 285 000 Kunden mit jährlich gut sieben Milliarden Kilowattstunden Strom. Der in Mittelschweden ansässige Energieversorger betreibt Kraftwerke mit einer durchschnittlichen Jahreserzeugung von etwa vier Milliarden Kilowattstunden, davon drei Milliarden Kilowattstunden aus Wasserkraft. Das Netzgebiet grenzt teilweise an das der E.ON-Konzerngesellschaft Sydkraft.

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