Frist abgelaufen

E.ON erwartet angeblich mindestens sechs Milliarden Euro für Viterra

Laut einem Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" erwartet der Energiekonzern E.ON für seine Tochtergesellschaft Viterra einen Erlös von mindestens sechs Milliarden Euro. Die Deutsche Bank würde Viterra hingegen gern an die Börse zu führen - einschließlich Garantiebetrag.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Essen (ddp-nrw). Der Energiekonzern E.ON erwartet für den Verkauf seiner umworbenen Tochtergesellschaft Viterra angeblich einen Erlös von mindestens sechs Milliarden Euro. Dies berichtet die in Essen erscheinende "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" in ihrer Ausgabe vom heutigen Dienstag unter Berufung auf Verhandlungskreise. Die Angebote der interessierten Finanzinvestoren gingen am Montag ein. Die Frist dafür lief um zwölf Uhr mittags ab.

Parallel kämpft laut WAZ die Deutsche Bank weiter für die Variante, Viterra an die Börse zu führen. Dazu soll sie dem Zeitungsbericht zufolge gegenüber E.ON einen Garantiebetrag genannt haben, für den die Bank gerade stehen würde. Darüber hinaus werde auf "realistische Möglichkeiten" hingewiesen, in einem günstigen Umfeld noch höhere Erlöse zu erzielen, hieß es.

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