Synergien

E.ON Energie und Stadtwerke Bielefeld arbeiten zusammen

Die E.ON Energie AG und die Stadtwerke Bielefeld werden im Vorfeld der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens aus Pesag, EMR und Elektrizitätswerke Wesertal (Arbeitstitel EPOS) stärker zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt der Verhandlungen standen das Gemeinschaftskraftwerk Veltheim in Porta-Westfalica und das Kernkraftwerk Grohnde.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die E.ON Energie AG (München) und die Stadtwerke Bielefeld GmbH wollen die Energie- und die Entsorgungslandschaft in Ostwestfalen-Lippe umstrukturieren. Im Mittelpunkt der Verhandlungen standen das Gemeinschaftskraftwerk Veltheim in Porta-Westfalica (GKW) und das Kernkraftwerk Grohnde (KWG).

Das GKW wurde bisher von den Energieunternehmen EMR, Wesertal und Stadtwerke Bielefeld betrieben. Die Herauslösung der Beteiligungen des GKW Veltheim und des KWG Grohnde aus EMR und Wesertal sowie die Einbeziehung von GKW/KWG in den Lastverteiler der E.ON Energie-Gruppe im Rahmen des gefundenen Verkaufskonzepts soll nun Vorteile für alle beteiligten Unternehmen bringen. Im größeren E.ON Energie-Verbund könnten die GKW-Blöcke optimiert eingesetzt und Einkaufsvorteile realisiert werden, sind sich E.ON und die Stadtwerke Bielefeld.

Zweiter Eckpfeiler des Vertragspakets ist der Einstieg in eine gemeinsame Entsorgungsgesellschaft, die in ganz Ostwestfalen-Lippe aktiv sein wird. Die Stadtwerke Bielefeld werden in dieses Unternehmen ihren Anteil an der Müllverbrennungsanlage Bielefeld-Herford einbringen. EPOS, deren Gründung bevorsteht, wird in der neuen Entsorgungsgesellschaft ihre Anteile an der Müllverbrennungsanlage Bielefeld-Herford sowie die weiteren Entsorgungsaktivitäten von Wesertal, PESAG und EMR, etwa die Müllverbrennungsanlage in Hameln, bündeln. Der Anteil der Stadtwerke Bielefeld an diesem Entsorgungsunternehmen wird bei 30 Prozent liegen, EPOS wird die Mehrheit halten.

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