Marktwirtschaftliche Entwicklung

E.ON Bulgaria geht Partnerschaft mit EBRD ein

E.ON Bulgaria veräußert an die europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) jeweils acht Prozent der Anteile an den beiden Stromverteilunternehmen EDC Varna und EDC Gorna Oriahovitsa, bleibt aber dennoch Mehrheits-Anteilseigner. Die EBRD unterstützt bei der Entwicklung einer marktorientierten Wirtschaft.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Als Förderbank unterstützt die EBRD die wirtschaftspolitischen Reformen in Bulgarien und soll als strategischer Partner der E.ON Bulgaria ihre Kompetenz und ihre tiefe Verankerung in dem Land bei der weiteren marktwirtschaftlichen Entwicklung des Energiemarktes einbringen.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass es uns gelungen ist, mit der EBRD, mit der wir bereits seit mehr als zwei Jahren erfolgreich in der Slowakei zusammenarbeiten, nun auch hier in Bulgarien einen sehr kompetenten und äußerst anerkannten Partner gewonnen zu haben, der über viel Erfahrung bei der marktwirtschaftlichen Ausgestaltung von Energiemärkten in Zentral- und Osteuropa verfügt. Diese Partnerschaft ist nicht nur ein Gewinn für E.ON Bulgaria, sondern sie ist ein positives Signal für die weitere Entwicklung des Energiemarktes in Bulgarien insgesamt", kommentierte der Vorstandsvorsitzende der E.ON Bulgaria, Manfred Paasch, anlässlich der Übertragung der Aktien in Sofia.

Die EBRD als multinationale Institution unterstützt die Länder Mittel- und Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion bei der Entwicklung einer marktorientierten Wirtschaft und einer demokratischen Gesellschaftsordnung. E.ON Energie hatte Anfang des Jahres 2005 im Rahmen einer Privatisierung jeweils 67 Prozent der Anteile an den beiden Versorgern vom bulgarischen Staat erworben.

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