Quartalsergebnis

E.ON bekommt Wirtschaftskrise zu spüren

E.ON hat im ersten Quartal die Wirtschaftskrise zu spüren bekommen und leichte Ergebniseinbußen verzeichnet. Für das Gesamtjahr stellt E.ON ein Ebit-Ergebnis auf Vorjahresniveau in Aussicht, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass diese Prognose wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise mit Unsicherheiten behaftet sei.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp/red) - Lediglich wegen stichtagsbezogener Derivategeschäfte sei von Januar bis März ein mit 2,5 Milliarden Euro um 17 Prozent über dem Vorjahresniveau liegender Überschuss erzielt worden, teilte der Versorger am Mittwoch in Düsseldorf mit. Ohne diesen Effekt sei der Gewinn um 2 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zurückgegangen. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich um 5 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro verringert.

Verantwortlich hierfür seien unter anderem die Stillstände von Atomkraftwerken, geringere Gewinnspannen in Westeuropa sowie ein geringerer Gasabsatz. Der Umsatz sei dennoch um 14 Prozent auf 25,9 Milliarden Euro erhöht worden.

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