Versorgungsqualität

E.ON Bayern: 200 Millionen Euro Investitionen

Für Instandhaltungs- und Erschließungsmaßnahmen und die Verkabelung der störanfälligen Mittelspannungs-Freileitungen will der Energieversorger E.ON Bayern in diesem Jahr 200 Millionen Euro ausgeben. Das soll insbesondere die Versorgungsqualität weiter verbessern.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Der Energiedienstleister E.ON Bayern will in diesem Jahr mehr als 200 Millionen Euro in Bayern investieren. Ein besonderer Investitionsschwerpunkt ist neben Instandhaltungs- oder Erschließungsmaßnahmen die Verkabelung der störanfälligsten Mittelspannungs-Freileitungen. "Damit wird die Versorgungsqualität zum Vorteil unserer Kunden weiter verbessert", erklärte der E.ON Bayern-Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Deml.

Die Investitionen kämen in hohem Maße der heimischen Wirtschaft zu Gute. "Die Aufträge werden vor allem an mittelständische Unternehmen in Bayern vergeben", so der Vorstandsvorsitzende weiter. E.ON Bayern ist mit einem Stromabsatz von etwa 30 Milliarden Kilowattstunden, einem Umsatz von fast 2,7 Milliarden Euro und mit zwei Millionen Kunden Deutschlands größter regionaler Energiedienstleister.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromtarife

    Bayern wirbt in neuem Energiekonzept für Kernkraft

    Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) wirbt in einem eigenen Energiekonzept für eine deutliche Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken um 20 bis 30 Jahre. Ifo-Präsident Sinn ist sogar der Ansicht, Deutschland brauche neue Atomkraftwerke. Sinn bezeichnete die Kernkraft als "grüne Technologie".

  • Strompreise

    E.ON Bayern investiert 225 Millionen

    E.ON Bayern wird im kommenden Jahr über 225 Millionen Euro in den Ausbau und die Erneuerung seiner Netze investieren. Auch die Verkabelung störungsanfälliger Mittelspannungs-Freileitungen soll vorangestrieben und mit der Erneuerung von Ortsnetz-Transformatorstationen begonnen werden.

  • Strom sparen

    Wirtschaftministerium: Erste Ministererlaubnis wurde in einem ordnungsgemäßen Verfahren erlassen (aktualis.)

    Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Erteilung einer neuen Ministererlaubnis zur Fusion von E.ON und Ruhrgas bestätigt. Die Verschärfung der Auflagen bezieht sich dabei im westentlichen auf die Veräußerung der vertikalen Beteiligungen und die Ausweitung des "Gas Release Programms". E.ON sieht nun die Grenze der wirtschaftlichen Belastbarkeit erreicht.

  • Strom sparen

    Rede von VDEW-Präsident Marquis zum Jahresbericht 2001

    Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von VDEW-Präsident Günter Marquis zum Thema "Wettbewerb im Strommarkt braucht marktorientierte Politik", anlässlich der Vorstellung des VDEW-Jahresberichts am 28. Mai 2002 in Berlin.

  • Energieversorung

    Bayern: Stromerzeugung aus Wasserkraft und Kernenergie gestiegen

    In Bayern werden 17 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt, damit liegt der Freistaat bundesweit an der Spitze.

Top