Transaktion

E.ON baut Position bei Ruhrgas weiter aus

Mit dem Erwerb von 23,6 Prozent an der Bergemann AG, baut die Düsseldorfer E.On AG ihren Anteil an Ruhrgas um 8,2 Prozent aus. Der Energieversorger übernimmt für 850 Millionen Euro die Anteile von Vodafone.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die Düsseldorfer E.ON AG wird Anfang 2002 von der Vodafone AG (Düsseldorf) deren 23,6-prozentigen Anteil an der Bergemann GmbH erwerben. Diese Beteiligung entspricht durchgerechnet etwa 8,2 Prozent an Ruhrgas.

Der Kaufpreis beträgt 850 Millionen Euro zuzüglich der anteiligen Dividende für das laufende Geschäftsjahr. Die Transaktion bedarf allerdings noch der Zustimmung des E.ON-Aufsichtsrates. Im Juli hatte E.ON mit BP vereinbart, ebenfalls Anfang 2002 im Zuge einer Kapitalerhöhung 51 Prozent an der BP-Tochter Gelsenberg zu übernehmen. Gelsenberg hält insgesamt 25,5 Prozent an Ruhrgas. E.ON-Vorstandsvorsitzender Ulrich Hartmann: "Der Aufbau einer maßgeblichen Position bei Deutschlands führendem Ferngasversorger hat für E.ON hohe strategische Bedeutung. Nach der Vereinbarung mit BP kommen wir dabei jetzt einen weiteren, wichtigen Schritt voran. Die Bergemann-Gesellschaft spielt in der Aktionärsstruktur von Ruhrgas eine entscheidende Rolle."

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