Fälligkeiten

e.dis: "Schwarze Schafe" zahlen Netznutzung nicht

Der Fürstenwalder Energieversorger e.dis moniert, dass einige Stromhändler die fälligen Netznutzungsgebühren nicht begleichen und sich damit nicht an die Vereinbarung halten würden. Diese Unternehmen wurden jetzt letztmalig auf das Problem aufmerksam gemacht.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Wie der Fürstenwalder Regionalversorger e.dis – Energie Nord AG mitteilt, hat er inzwischen mit mehr als 30 Händlern Rahmenvereinbarungen zur Belieferung von Kunden im e.dis-Netzgebiet abgeschlossen. Seit Mitte des Jahres 2001 hätte e.dis nach eigenen Angaben den ausdrücklichen Händlerwunsch umgesetzt, nach Beginn der Netznutzung nicht mehr an die Kunden dieser Händler heran zu treten. Der Zahlungsverkehr für die Netznutzung dieser Kunden erfolgt laut Vereinbarung ausschließlich über die Händler an e.dis.

Obwohl dieses Prozedere mit zahlreichen Händlern gut funktioniere, moniert e.dis, dass sich einige "schwarze Schafe" nicht an die unterschriebene Vereinbarung halten würden. So seien derzeit bei e.dis fällige Forderungen aus der Netznutzung in Höhe von 8,2 Millionen DM aufgelaufen. e.dis will die betreffenden Kunden dieser Händler nicht direkt ansprechen und konzentriert die Aktivitäten jetzt auf einen namhaften, deutschlandweit agierenden Händler, gegen den fällige Forderungen in Höhe von 820 000 DM bestehen. e.dis hat diesen Händler nachdrücklich und letztmalig auf das Problem aufmerksam gemacht, dass bei weiterer Nichtbegleichung der Forderungen die Einstellung der Netznutzung droht. Gegen einen weiteren Händler, der zur Zeit etwa 15 000 Kunden im e.dis-Netzgebiet versorgt, bestehen fällige Forderungen in Höhe von etwa zwei Millionen DM. e.dis selbst beliefert fast 1,3 Millionen Kunden in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

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