e.dis reagiert auf Darstellung von best energy: "Unternehmen stellt falsche Behauptungen auf"

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Am 20. Dezember veröffentlichte das strom magazin exklusiv eine Stellungnahme von Nils Wagener, Bereichsleiter Strom-/Netzmanagement beim Berliner Stromanbieter best energy. Er erklärte, warum Privatkunden nicht Netznutzer sein können und deshalb auch keinen Netznutzungsvertrag mit dem örtlichen Netzbetreiber abschließen sollten (den ganzen Artikel lesen Sie hier).


In einem Brief an das strom magazin reagierte e.dis-Pressesprecher Horst Jordan heute auf die Vorgänge mit klaren Worten: "Der Berliner Stromanbieter best energy GmbH hat sich jüngst zum Thema Netznutzung im Netzgebiet der e.dis Energie Nord AG im Zusammenhang mit einer einstweiligen Verfügung des Landgerichtes Potsdam vom 21.12.2000 geäußert und dabei falsche Behauptungen aufgestellt." Seiner Ansicht nach bringe der Beschluss des Landgerichts Potsdam zum Ausdruck, dass e.dis auch bei best-energy-Stromlieferungskunden - wenn die der e.dis zustehenden Netznutzungsentgelte nicht bezahlt würden - die Netznutzung beenden dürfe. Er ist sich sicher, dass das Gericht e.dis lediglich aufgegeben hätte, best energy in die Lage zu versetzen, die bei den Kunden vereinnahmten Netznutzungsentgelte an e.dis abführen zu können. "Entgegen der falschen Darstellung von best energy lagen und liegen solche Angebote zur Abführung der Netznutzungsentgelte vor. Von anderen namhaften, deutschlandweit agierenden Stromhändlern werden die Netznutzungsentgelte bereits seit geraumer Zeit an e.dis abgeführt", so Jordan wörtlich. Er kündigte Gegenmaßnahmen an: "e.dis wird umgehend gegen die einstweilige Verfügung Widerspruch einlegen."


Zudem hätte das Gericht ausdrücklich gebilligt, dass e.dis Netznutzungsverträge mit den privaten Endkunden abschließt. Das Gericht hätte den Antrag von best energy, den Versand von Rechnungen für Netznutzungsentgelte an die privaten Kunden zu verbieten, zurückgewiesen, erklärt Jordan.

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