Entscheidung

E.DIS erwirkt einstweilige Verfügung gegen best energy

Der Fürstenwalder Energieversorger E.DIS hat heute vor dem Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung gegen den Berliner Stromversorger best energy erwirkt. Mit 13 eidesstattlichen Erklärungen hatte das Unternehmen scheinbar glaubhaft belegt, dass best energy-Vertreter den Eindruck erweckt hatten, sie seien für die E.DIS unterwegs.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Das Landgericht Berlin hat auf Antrag der E.DIS Aktiengesellschaft eine einstweilige Verfügung (Geschäftszeichen 97 O 96/02) gegen die best energy GmbH erlassen. Damit ist es best energy untersagt zu behaupten oder den Eindruck zu erwecken, ihre Vertreter seien für die E.DIS tätig.

Anlass dazu war nach E.DIS-Angaben eine ganze Reihe von Vorkommnissen, bei denen Vertreter behauptet hätten, im Auftrag der E.DIS unterwegs zu sein und günstige Stromlieferungsverträge anzubieten. Daraufhin hätten mehrere Kunden einen Vertrag, den jeweils der Vertreter zuvor ausgefüllt hatte, unterzeichnet, heißt es in einer Erklärung der E.DIS. 13 entsprechende eidesstattliche Erklärungen von betroffenen Kunden wurden dem Gericht vorgelegt, das daraufhin der best energy eine solche Vorgehensweise untersagte und im Falle der Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld bis zu 250 000 Euro oder Ordnungshaft androhte. Zudem muss best energy die Kosten des Verfahrens tragen.

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