Angespannte Situation

E.DIS erhöht Zahl der Ausbildungsplätze

Der Fürstenwalder Stromversorger E.DIS hat aufgrund der angespannten Ausbildungsplatzsituation in den neuen Bundesländern fünf zusätzliche Auszubildungsplätze geschaffen. Damit erhöht sich die Zahl der Ausbildungsplätze in dem ostdeutschen Energieunternehmen auf 230. Insgesamt beginnen bei E.DIS nunmehr 88 neue Azubis ihre Ausbildung, im Vorjahr waren es 49.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Wirtschaftsminister Clement würdigte heute bei einem Besuch des Unternehmens in Fürstenwalde das Ausbildungsengagement der E.DIS AG. Das Unternehmen bildet seit Jahren über den eigenen Bedarf hinaus aus und ist einer der größten Ausbilder in den ostdeutschen Bundesländern. Dr. Rainer Peters, Vorstandsvorsitzender der E.DIS, betonte gegenüber dem Bundeswirtschaftsminister: "Unser Unternehmen sichert seit Jahren eine hohe Ausbildungsquote. Wir werden große Anstrengungen unternehmen, damit dies auch in Zukunft so bleibt."

Erst in der vergangenen Woche hatte E.DIS in Premnitz die Voraussetzung zur Übernahme von fünf Azubi geschaffen, deren Ausbildung durch die drohende Insolvenz ihres früheren Ausbildungsbetriebes, der Polyamid 2000 AG, hochgradig gefährdet ist. Die fünf jungen Leute werden ab September ins zweite Lehrjahr übernommen und dann bei E.DIS zu Energieelektronikern ausgebildet. Die fünf weiteren zusätzlichen Azubis, deren Neueinstellung heute zugesagt worden ist, werden zu Elektronikern für Betriebstechnik und in kaufmännischen Berufen ausgebildet. Drei von ihnen kommen aus Brandenburg und zwei aus Mecklenburg-Vorpommern.

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